Archiv für Oktober 2008

Hallo Wien!

Freitag, 31. Oktober 2008

6.50 Uhr: der Wecker klingelt. Aufstehen, Anziehen und bereit machen für das morgendliche Strandjogging. Statt der angekündigten Masse erschien nur ein kleiner tapferer Teil. Weiter gings mit dem Frühstücks-Buffet, dass alle ausreichend nutzten. Ein besonderes Hightlight: der Bananenmilchshake.

Fruehstueck

Fruehstueck

Bereits um 10.30 Uhr fuhr der Bus (ja der Luxusbus) zu den Backwaters ab. Backwaters sind Seen und Kanäle auf denen wir eine Bootstour machten. Während der eindrucksvollen Tour sahen wir interessante Eigenheiten der Inder, wie die das Zähneputzen und Geschirrspülen mit Kanalwasser (schlimmer als Neckar). Besonders fielen uns die vielen Hausboote auf.

Hausboote

Hausboote

Reisdrescher Schwertransport

Reisdrescher Schwertransport

Am Nachmittag konnten wir zwischen einer Führung durch das historische Dorf und dem Baden im Meer wählen. Den Tag schlossen wir mit einem reichhaltigen Abendessen ab. Morgen werden wir Cochin besuchen und ins REC zurückkehren.

360Grad Ansicht vom Strand

360Grad Ansicht vom Strand

PS: Wer hat den Titel richtig gelesen?

UPDATE:
unter diesem Link ist eine drehbare 360° Ansicht vom Strand erreichbar:
LINK (klick mich)

Marari-Beach

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Heute war es soweit. Unserem temporären Umzug ins Marari-Beach-Resort stand nichts mehr im Wege. Nachdem wir gepackt hatten machten wir uns auf den Weg zur Hauptstraße, da unser Bus zu groß war um bis ins etwas abgelegene REC zu kommen. Nach einer typisch Indischen Wartezeit fuhr dann der übergroße Bus los. Unsere Sorge, dass es sich um einen ähnlichen Bus handelt, wie den mit dem die 86 indischen Schüler angereist waren, wurde glücklicherweise nicht bewahrheitet. Der Bus war sehr komfortabel (großer Sitzabstand – Vergleichbar mit Buissnesklasse, Klimaanlage).

Unser Bus

Unser Bus

Nach 3 Stunden Busfahrt, einem Platten und eindrucksvollem Panorama erreichten wir das kaiserliche Marari-Beach-Resort.

Marari Eingang

Marari Eingang

Wir wurden eindrucksvoll empfangen. Es gab frische Kokosnüsse mit Strohalm und einen gelben Punkt auf die Stirn. Nachdem wir die Schlüssel erhalten hatten, inspizierten wir die Hütten (Gepäck wurde gebracht). Nach dem Öffnen der Tür erwartete uns eine gekühletes sehr luxuriöses Zimmer. Eine Besonderheit: Das Bad ist teilweise zum Himmel hin geöffnet und in einer Art Innenhof wachsen Palmen. Zudem ist der Zimmerservice ständig zu erreichen und immer freundlich.

Unsere Huetten

Unsere Huetten

Die Dusche

Die Dusche

Das Neben der Dusche

Das Neben der Dusche

Das Mittagsbuffet war erstmal ein positiver Schock. Die Auswahl an Speisen war riesig. Am Tisch wurde uns ständig Wasser nachgeschenkt und die Stühle zurecht gerückt.

Ein typischer Teller voll Essen

Ein typischer Teller voll Essen

Nach dem Essen wurden uns die ökologischen Besonderheiten wie die Biogasanlage und die Kläranlage (einziges Hotel Indiens das eine besitzt) gezeigt. Weiterhin wurde uns der Schmetterlings-, Gemüse- und Kräutergarten ausführlich erklärt. Wir erhielten einige Kostproben heimischer Pflanzen (essbare Wurzeln, Kokosnüsse, extrem saure Früchte, usw.). Übrigens alles Gemüse und Obst, das im Hotel serviert wird, stammt aus eigenem Anbau. Es folgte Freizeit die wir am super sonnigen Strand verbrachten. Schwimmen im Indischen Ozean, der übrigens sehr warm ist, Ballspielen im Wasser und in der Sonne liegen standen auf dem Programm. Danach wurde der Pool begutachtet, um das Salz loszuwerden und sich etwas Abkühlung vom warmen Meer zu verschaffen.

Der Strand

Der Strand

Bevor wir am Abend ins hoteleigene Restaurant gingen, sahen wir einen indischen Tänzer, der uns einen Teil der indischen Kultur eindrucksvoll näherbrachte.

Der Taenzer

Der Taenzer

Das Abendessen war wieder sehr lecker und luxoriös. Am Abend spazierten wir am Strand und sahen Unmengen an Krabben, die wir einige Zeit beobachteten und fotographierten. Nach einem Tag voller neuer Eindrücke ist es jetzt Zeit schlafen zu gehen.

Desweiteren noch vielen Dank für die zahlreichen Comments und eMails. Es macht immer wieder Spaß sie zu lesen und Einblicke in das Privatleben der Anderen zu bekommen. Soweit geht es uns allen gut und das Schicksal der Teilnehmer der letzen Jahre bleibt uns hoffentlich erspart. Keiner hier hat Lust die Nacht mit dem Umarmen der Toiletten zu verbringen.

Müde Grüße aus dem sommerlich heißen Indien.

Tag 4

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Und weiter gehts: Die erste Tageshälfte hatte den gleichen Ablauf wie gestern. Im Rahmen von Global Village zeigten  wir indischen Schülern und Studenten die Möglichkeiten der regenerativen Energien und führten sie übers Gelände. Die Überraschung des Tages: Ein kleiner Bus ausgelegt für schätzungsweise 30 bis 40 Personen beförderte 86 Schüler + vier Lehrer und Busfahrer. Dazu war der Kühler des Motors noch im Innenraum der Fahrgäste. Zum Glück mussten sie nur bis Aluva (Nachbarort) fahren.

86 Schüler - Magic?

86 Schüler - Magic?

Aufgrund unseres sympathischen (Vorstellungsrunde) und professionellen (Gesang) Auftretens wurden wir von den indischen Studenten, die für das heutige Rahmenprogramm verantwortlich waren, auf ihren Campus (“Green-Campus”) eingeladen.

Wir singen "Mein kleiner grüner Kaktus"

Wir singen "Mein kleiner grüner Kaktus"

Am Nachmittag hatten wir etwas Freizeit. Eine Gruppe ging zum lokalen Supermarkt (weniger super, mehr Markt) und besorgte diverse nötige und nicht nötige Gegenstände. Währenddessen stürzten sich die Anderen todesmutig in den Dschungel. Zuerst war ein ca. 2m breiter Wassergraben zu überqueren. Nach einigen Versuchen mit Steinen organisierten wir ein Brett, das als Brücke verwendet wurde. Im Dschungel begneten wir einem extrem klapprigen Eisverkaufsdreiradauto. Zum Glück hatten wir kein Geld, somit konnte man uns kein Eis andrehen.

Frau Sipos's akrobatische Künste

Frau Sipos's akrobatische Künste

Als Besonderheit zum heutigen Kaffee und Tee gab es überbackene Bananen. Zum Abendessen gab es zum Probieren zwei indische Bier für alle (danke an die Spenderinnen Frau Sipos und Frau Müller).
Wir verabschieden  uns ins Marari Beach Resort. Wir wissen nicht wie es mit dem Internet weitergeht und hoffen auch weiterhin regelmäßig Bericht erstatten zu können. Viel Spaß im kalten Deutschland. Schneit es?

Tag 3

Dienstag, 28. Oktober 2008

Morgens halb 5 in Indien… nein nicht Knoppers, sondern der wunderbare Gesang des Muezzin
Doch das ist nicht alles. Unser schlaf wird auch noch durch falsch gepolte Hähne, welche schon um ca. 3 Uhr herumgackern und Schichtwechselsirenen einer naheliegenden Fabrik gestört.
Hellwach und motiviert , noch die Nacht in den Augen, schlurften wir zum Frühstück. Heute erwarteten wir unseren ersten Besuch der umliegenden indischen Schulen. Ausgestattet mit einem auf erstem Blick unheimlichen Aufgebot  an Broschüren zum Thema Umweltschutz, beziehen wir vor dem Camp Stellung, um die anströmenden Schülermassen in Empfang zu nehmen. Der Strom an Schülern schien gar nicht mehr abzureißen, mit so einem Ansturm hatten wir gerechnet.
Die indischen Schüler bekamen zunächst Führungen durch das Gelände und erfuhren dabei Wissenswertes über erneuerbare Energien.  Später gab es ein Kulturelles Programm , darunter unser grandioser Auftritt- mein kleiner grüner Kaktus. Das Tagspensum mancher Menschen wäre hiermit schon überfüllt, doch bei uns gab es geradeerst Mittagessen. Danach verfolgten wir  4 stunden lang Präsentationen rund um  das Thema „ motivierte Jugend- Antrieb für die Zukunft“.
In den verbleibenden 2 Stunden vor dem Abendessen, spaltete sich die Gruppe. Der eine Teil blieb im Camp, der andere genoss die Natur in Form eines Spaziergängchens.
Nach der Wiederkehr kam das ganze Camp zum Abendessen zusammen um das sogenannte „Divali – Fest“ zu feiern. Uns erwartete ein riesiges Buffet verschiedenster indischer Spezialitäten. Ausnahmsweise nicht zu scharf gewürzt. Nun sitzen wir zusammen im Photovoltaikcenter, da dieses am örtlichen Stromnetz hängt und nicht von der Energieknappheit im restlichen Center betroffen ist.
Nun lassen wir diesen anstrengenden tag wahrscheinlich mit einem netten Filmchen ausklingen.
Gruß aus dem nur noch 34°C heißen Indien (Ortszeit: 21:39).

Wir im Zelt mit Indischen Schülern

Wir im Zelt mit Indischen Schülern

Unser heutiges Abendessen

Unser heutiges Abendessen

Tag 2

Montag, 27. Oktober 2008

Wir starteten mit einem an zu Hause erinnernden Frühstück (Toast, Butter, Gsäls) um 8 Uhr. Der Schock wegen der Ananasmarmelade wurde schnell in Hunger umgewandelt. Anschließend erkundete ein Teil unserer Delegation die nährere Umgebung. Im “Supermarkt” fiel uns auf, dass alle Produkte abgelaufen waren (typisch Indisch?). Auf dem Weg begegneten uns sowohl aufgeschloßene, freundliche als auch misstrauische Inder. Außerdem sahen wir die örtliche Schule.
Nach dem Mittagessen (gleiches wie gestern) folgten eine ganze Reihe Vorträge. Als erstes begrüßte uns Dr. George Peter (Direktor von Mithradham). Dabei erfuhren wir unter anderem, dass Mithradham auf Deutsch “Sonnen-Center” bedeutet. Es folgten weitere Vorträge über Bildung für den Klimaschutz, Bio-Lebensmittel und Fairtrade sowie eine kurze Vorstellung der Universität von Karunya.
Nach etwas Zeit, um die Workshops vorzubereiten, erwartet uns nun das Abendessen.

Viele Grüße aus Indien
Die Tüftler-AG

PS: Wir haben alle Bilder in besserer Qualität hochgeladen.

St. Mary's School

St. Mary's School

Reis (nicht Markus)

Reis (nicht Markus)

Sichere Elektrizität

Sichere Elektrizität

Vortrag

Vortrag

Wetterstation

Wetterstation

Endlich in Indien!

Sonntag, 26. Oktober 2008

Nach 4 Stunden interessantem Überflug (danke wieder an ICE), sind wir nun in Cochin gelandet. Nach kurzen Problemen mit dem Zoll wegen unseres Windrades, gelangten wir per Taxi zum Renewable Energy Centre (REC) in Mithradham. Die Taxifahrt eröffnete uns einen tiefen und lustigen Einblick in die indische Verkehrswelt und Kultur („Wer hupt, fährt“). Angekommen im REC erwartete uns ein Drink nach indischer Art, eine frische Kokosnuss zum Leertrinken. Es folgte die Zimmerverteilung, wobei man Treppenlaufen gegen Schlangengefahr abwägen musste, und ein (für uns Europäer) extrem würziges, vor allem scharfes, Mittagessen. Anschließend hatten wir kurz Gelegenheit uns von den Strapazen der Reise zu erholen, bevor wir eine ausführliche Führung durch das Haus und das Gelände erhielten. Daraufhin bündelten wir alle unsere Kräfte für die Dekoration des REC für das „Global Village“ (999 Luftballons). Mit einem leckernen aber scharfen Abendessen beendeten wir den Tag.

Wir vor dem Eingang des REC

Wir vor dem Eingang des REC

Renewable Energy Centre

Renewable Energy Centre

Sonnenaufgang aus dem Flugzeug

Sonnenaufgang aus dem Flugzeug

Ankunft in Dubai

Samstag, 25. Oktober 2008

Nach einem komfortablen 6-Stunden Flug mit tollem elektronischem Unterhaltungssystem sind wir sicher in Dubai gelandet. Nun genießen wir die kurze Pause, um uns auf den Weiterflug vorzubereiten. Natürlich freuen wir uns auf 4 weitere Stunden in einem höchst komfortablem, zu uns Tüftlern passenden Flugzeug (danke an ICE [Information - Communication - Entertainment]).

Wir danken:

- UNS (weils wir sind) für die geniale Idee nach Indien zu fliegen, also wir Tüftler-AG Mitglieder

- BOEING für diesen tollen Metallvogel

- ICE für die nervenden Anrufe, die tollen Filme und die Start- und Landekamera

- dem DUBAIER FLUGHAFEN für das kostenlose Wlan, das uns ermöglicht das hier zu schreiben

PS: Für DUBAI lohnt es sich Milliardär zu werden

Wir am Flughafen

Wir am Flughafen

Duty-Free Bereich Dubai

Duty-Free Bereich Dubai

Schon gelesen?

Schon gelesen?

ICE - Emirates Entertainment System

ICE - Emirates Entertainment System

Besuch beim indischen Generalkonsul in München

Montag, 6. Oktober 2008
Generalkonsulat

Generalkonsulat

Der Auftakt der diesjährigen Studienfahrt der Tüftler AG nach Indien bildete der Besuch beim indischen Generalkonsul in München.

Studienfahrt nach Indien

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Auch im Schuljahr 2008/2009 fährt eine Delegation der Tüftler-AG nach Indien. Der Schwerpunkt unserer Reise, neben dem Besuch des Global Village 2008, ist die Vertiefung und Pflege unserer Schulpartnerschaft mit der Viswajyothi CMI Puplic School in Angamaly. Der Reisetermin ist der 25.10.08 – 7.11.08 .