Back to the Roots
Mit tränendem Auge verließen wir heute das Marari-Beach-Resort. In unserem tollen Luxusbus fuhren wir Richtung Cochin. Als erstes besichtigten die St. Franzis Church in der Vasco da Gama für kurze Zeit beerdigt war. Danach schlenderten wir gemütlich über diverse touristenfangende Straßenstände. Wir fuhren weiter zum Dutch Palace, der lange Zeit als Herrschaftsresidenz diente. Auch hier warteten übereifrige Straßenhändler, die einem alles von Trommel bis zur Speicherkarte andrehen wollten.
Als Besonderheit konnte man die “Chinese Fishing Net” anschauen.
Das Verhandeln über den Preis machte übrigens viel Spaß. Wir machten uns auf den Weg zur Synagoge. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Müllhaufen am Straßenrand.
Uns fiel auf, dass das ganze Viertel jüdisch geprägt war.
Es gab die Judenstraße, den Judenfriedhof etc. Leider war die Synagoge geschlossen und Björn war der einzige der reingekommen wäre(vielleicht).
Verboten waren:
-kurze Hosen
-ärmellose T-Shirts
-bauchfreie T-Shirts
Wir liefen dann noch ein bisschen durch die Stadt. Man konnte die vielen Facetten der indischen Kultur sehen. Neben den Ziegen auf dem Müll, fuhr der Reisebus der Reichen und Touristen. Überfreundliche Händler neben misstrauischen Einheimischen. Schwerbeladenen Handkarren auf der gleichen Straße wie uralte Lastwagen, die bei uns vor 10 Jahren schon nicht mehr durch den TÜV gekommen wären.
Anschließend fuhren wir zurück zum REC, wo das Abendessen auf uns wartete. Den Abend ließen wir mit dem Suchen nach bekannten Sternenbildern ausklingen.





1. November 2008 um 20:14 Uhr
Hallo Tüftler,
im Moment wollte ich auf den beiden Stilleben mit Ziege die 5 Unterschiede herausfinden, als ihr das zweite Foto entfernt habt. So bleiben für heute Abend nur noch die Anzahl der Wertstoffe mit grünem Punkt in “gods own country” zu zählen und das Fadensuchspiel am linken Kabelmast.
Vielen Dank für die aktuellen Berichte und vielleicht mal wieder ein Foto von Euch.
Herzliche Grüße!
1. November 2008 um 21:54 Uhr
Liebe Indienreisende,
es freut uns, dass Ihr – hoffentlich alle – den Ausflug zum Marari-Beach-Ressort ohne Nebenwirkungen und Closchüsselumarmungen überstandet habt. Eure Schilderungen und Bilder lassen die vielfältigen Facetten des Landes erkennen. Wir freuen uns, dass wir durch eure Berichte hautnah dabei sein dürfen. Das Wetter in Deutschland stimmt sich so langsam auf Eure Rückkehr ein (die Temperaturen gehen etwas nach oben, voraussichtlich in den zweistelligen Bereich), so dass der Temperaturschock nicht so groß sein wird.
Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß im REC und eine gute Weiterreise nach Bangalore.
Herzliche Grüße aus Benningen.
2. November 2008 um 15:05 Uhr
Hallo Markus S.
Indien und Griechenland weisen gewisse ähnlichkeiten auf – die LKWs in Greece scheinen älter zu sein, fahren zum teil noch LKW planen mit 4stelliger postleitzahl aus D.
Wir sitzen hier in E.hausen nach einem typisch kontinentalen z`morge, schwäbisch angehaucht, und denlen an Dich und Eure gruppe!
Oskar wünscht sich echt indisches currypulver, a weng scharf, und eine oder zwei cd`s, na klar von der strasse, mit indischer brassbandmusik, kann auch indische beerdigungsmusik sein. Wäre ziemlich cool!
Mama ist einigermassen gut drauf und familie ist gespannt auf weitere berichte.
Was macht Ihr eigentlich abends? Was macht die indische Jugend am abend? G