Freitag, 7. November 2008
Wieder aus Dubai. Nach einem langen gestrigen Tag war die Nacht sehr kurz und der Flug anstrengend.
Gestern waren wir bei Daimler und Lapp Kabel eingeladen. Daimler lud uns ins ein Forschungszentrum mit dem Hauptaugenmerk auf Brennstoffzellentechnologie ein. Sie erklärten uns sehr ausführlich was ihre Aufgaben sind und wieso Daimler schon so früh, Indien als Standpunkt ausgewählt hatte.
Weiter ging es nach einer Essenspause in der Daimlerkantiene zu Lapp Kabel, die uns ihren indischen Standort zeigten. Wir bekamen eine gute und interresante Führung durch die Fabrikhalle. Wer hätte gedacht, dass für ein einziges Kabel tausende von Schritten notwendig sind?
Nach einem reichhaltigen Abendessen verzogen wir uns in unser Hotel/Baracke und sammelten die Kraft für den Flug von Bangalore nach Dubai, z.B. mit: im Bett liegen, packen, Film schauen. Nach einer holprigen Fahrt, die dafür sorgte, dass wir die indischen Straßen nicht vermissen werden, erreichten wir den Flughafen. Nach mehreren schlauchenden Stunden im Flugzeug freuen wir uns jetzt auf die Boing 777 mit der wir nach Frankfurt tuckern werden.
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Mittwoch, 29. Oktober 2008
Und weiter gehts: Die erste Tageshälfte hatte den gleichen Ablauf wie gestern. Im Rahmen von Global Village zeigten wir indischen Schülern und Studenten die Möglichkeiten der regenerativen Energien und führten sie übers Gelände. Die Überraschung des Tages: Ein kleiner Bus ausgelegt für schätzungsweise 30 bis 40 Personen beförderte 86 Schüler + vier Lehrer und Busfahrer. Dazu war der Kühler des Motors noch im Innenraum der Fahrgäste. Zum Glück mussten sie nur bis Aluva (Nachbarort) fahren.

86 Schüler - Magic?
Aufgrund unseres sympathischen (Vorstellungsrunde) und professionellen (Gesang) Auftretens wurden wir von den indischen Studenten, die für das heutige Rahmenprogramm verantwortlich waren, auf ihren Campus (“Green-Campus”) eingeladen.

Wir singen "Mein kleiner grüner Kaktus"
Am Nachmittag hatten wir etwas Freizeit. Eine Gruppe ging zum lokalen Supermarkt (weniger super, mehr Markt) und besorgte diverse nötige und nicht nötige Gegenstände. Währenddessen stürzten sich die Anderen todesmutig in den Dschungel. Zuerst war ein ca. 2m breiter Wassergraben zu überqueren. Nach einigen Versuchen mit Steinen organisierten wir ein Brett, das als Brücke verwendet wurde. Im Dschungel begneten wir einem extrem klapprigen Eisverkaufsdreiradauto. Zum Glück hatten wir kein Geld, somit konnte man uns kein Eis andrehen.

Frau Sipos's akrobatische Künste
Als Besonderheit zum heutigen Kaffee und Tee gab es überbackene Bananen. Zum Abendessen gab es zum Probieren zwei indische Bier für alle (danke an die Spenderinnen Frau Sipos und Frau Müller).
Wir verabschieden uns ins Marari Beach Resort. Wir wissen nicht wie es mit dem Internet weitergeht und hoffen auch weiterhin regelmäßig Bericht erstatten zu können. Viel Spaß im kalten Deutschland. Schneit es?
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