Marari-Beach
Donnerstag, 30. Oktober 2008Heute war es soweit. Unserem temporären Umzug ins Marari-Beach-Resort stand nichts mehr im Wege. Nachdem wir gepackt hatten machten wir uns auf den Weg zur Hauptstraße, da unser Bus zu groß war um bis ins etwas abgelegene REC zu kommen. Nach einer typisch Indischen Wartezeit fuhr dann der übergroße Bus los. Unsere Sorge, dass es sich um einen ähnlichen Bus handelt, wie den mit dem die 86 indischen Schüler angereist waren, wurde glücklicherweise nicht bewahrheitet. Der Bus war sehr komfortabel (großer Sitzabstand – Vergleichbar mit Buissnesklasse, Klimaanlage).
Nach 3 Stunden Busfahrt, einem Platten und eindrucksvollem Panorama erreichten wir das kaiserliche Marari-Beach-Resort.
Wir wurden eindrucksvoll empfangen. Es gab frische Kokosnüsse mit Strohalm und einen gelben Punkt auf die Stirn. Nachdem wir die Schlüssel erhalten hatten, inspizierten wir die Hütten (Gepäck wurde gebracht). Nach dem Öffnen der Tür erwartete uns eine gekühletes sehr luxuriöses Zimmer. Eine Besonderheit: Das Bad ist teilweise zum Himmel hin geöffnet und in einer Art Innenhof wachsen Palmen. Zudem ist der Zimmerservice ständig zu erreichen und immer freundlich.
Das Mittagsbuffet war erstmal ein positiver Schock. Die Auswahl an Speisen war riesig. Am Tisch wurde uns ständig Wasser nachgeschenkt und die Stühle zurecht gerückt.
Nach dem Essen wurden uns die ökologischen Besonderheiten wie die Biogasanlage und die Kläranlage (einziges Hotel Indiens das eine besitzt) gezeigt. Weiterhin wurde uns der Schmetterlings-, Gemüse- und Kräutergarten ausführlich erklärt. Wir erhielten einige Kostproben heimischer Pflanzen (essbare Wurzeln, Kokosnüsse, extrem saure Früchte, usw.). Übrigens alles Gemüse und Obst, das im Hotel serviert wird, stammt aus eigenem Anbau. Es folgte Freizeit die wir am super sonnigen Strand verbrachten. Schwimmen im Indischen Ozean, der übrigens sehr warm ist, Ballspielen im Wasser und in der Sonne liegen standen auf dem Programm. Danach wurde der Pool begutachtet, um das Salz loszuwerden und sich etwas Abkühlung vom warmen Meer zu verschaffen.
Bevor wir am Abend ins hoteleigene Restaurant gingen, sahen wir einen indischen Tänzer, der uns einen Teil der indischen Kultur eindrucksvoll näherbrachte.
Das Abendessen war wieder sehr lecker und luxoriös. Am Abend spazierten wir am Strand und sahen Unmengen an Krabben, die wir einige Zeit beobachteten und fotographierten. Nach einem Tag voller neuer Eindrücke ist es jetzt Zeit schlafen zu gehen.
Desweiteren noch vielen Dank für die zahlreichen Comments und eMails. Es macht immer wieder Spaß sie zu lesen und Einblicke in das Privatleben der Anderen zu bekommen. Soweit geht es uns allen gut und das Schicksal der Teilnehmer der letzen Jahre bleibt uns hoffentlich erspart. Keiner hier hat Lust die Nacht mit dem Umarmen der Toiletten zu verbringen.
Müde Grüße aus dem sommerlich heißen Indien.








