Moschdclub Erntefrisch folgt der Erfolgslinie



Tüftler AG & Co GmbH hatten sich einen genialen Plan ausgedacht, die Roboterwelt zu erobern.

Alles begann damit, dass unsere Obertüftler Herr Trittler und Herr Merkle die Idee hatten uns ,die Tüflter AG Mitglieder, beim Roborace- Wettbewerb der Uni- Stuttgart anzumelden. Die Aufgabe war natürlich zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Zwar waren die Chancen gering, da nur 16 Schülerteams genommen wurden, doch trotzdem überwanden wir die erste Hürde, denn eines unserer 4 FSG Teams bekam die Gelegenheit diese Chance zum Erfolg zu nutzten.

Tag X, oder Wie alles begann: Schon als wir die Uni betraten, stieg ein mulmiges Gefühl in uns auf. Ernteroboter Wir sammelten uns im Hörsaal um den Feinden Auge in Auge gegenüberzustehen und uns in die Geheimnisse der Kybernetik einweisen zu lassen.
Nach einer überzogen undurchsichtigen Rede eines sich aufspielenden Professors wurde uns dann endlich unsere Aufgabe vorgestellt:
Ziel war es, einen Roboter aus Lego zu bauen, der fähig ist einer schwarzen Linie ohne Fernsteuerung zu folgen, einen Tischtennisball (Apfel) von einem Ständer (Baum) zu pflücken und wieder zurück ins Ziel zu finden.
Das alles klang noch nicht sonderlich spektakulär, aber wir wussten noch nicht was auf uns zukam. Unser Arbeitsmaterial bestand aus einem Lego-Mindstorm Kasten und einer dazugehörigen Programmiersoftware. Noch voller Elan, begannen wir zu planen und zu konstruieren. Natürlich immer mit mehr oder weniger tatkräftiger Unterstützung unserer Lehrer. Ge’ Herr Merkle!

Nachdem wir unsere Planung fertig gestellt hatten, begannen wir, den Legosteinen langsam aber sicher Leben einzuhauchen. Nach einigen Personaländerungen, stand unser Team schließlich fest: Teamleader Seraphin K. und Carolin P. holten sich Unterstützung von Pia K., Johannes B. und Sebastian P. Während die beiden Jungs die hauptsachlich die Programmierung und Grundkonstruktion übernahmen, machten sich die Mädels an den Pflückmechanismus und den Fangkorb. Zwar tauchten nach zwei Wochen intensiver Arbeit (manchmal dachten wir, wir müssten in der Schule übernachten) immer noch kleine Mängel auf, doch das Grundgerüst stand (noch). Denn als wir eines Morgens total unvorbereitet in der Schule ankamen wurde uns eine Hiobsbotschaft offenbart. Unser Werk wurde von (nennen wir ihn Mister M) übernacht zerstört. Er gab an, dass unser Prototyp zu instabil sei und lachte über unser Werk. Überarbeitet und Idiotensicher transportierten wir RCX zum Probelauf in die Uni. Angesichts der Studenten und Oberstufenschülern, schlug sich unser kleiner doch recht prächtig. Noch einmal wurde die Lenkkonstruktion mit den Lichtsensoren verändert und auch der Umdrehmechanismus mit einem Drucksensor wurde perfektioniert.
Roborace Nach einer Schlaflosen Nacht kam der Tag der Wahrheit: Der Hörsaal war prall gefüllt mit Studenten, Schülern, Lehrern, Professoren, Fans und zahlreichen Schaulustigen. Nach einem weiteren Vortrag des unbekannten Professors, ging es dann endlich zur Sache. Die 11 Studententeams waren heiß darauf den Vorsprung von 1:2 gewonnen Matches auch dieses Jahr gegenüber den 16Schülerteams aus ganz Baden- Württemberg, wieder auszubauen. Dazu muss man sagen, dass die Studenten bereits im 3 Jahr das Fach Kybernetik studieren. Der erste Durchgang hatte begonnen, als wir schon feststellen mussten, dass die Studenten doch eine recht ausgeklügelte Technik hatten. Kurz und Gut, im ersten Durchgang verlor RCX den Apfel. Angesichts der vielen Roboter, die nicht der Linie entlang fahren konnten, schauten wir mit Zuversicht, dem zweiten und letzten Durchgang entgegen. Doch diesmal ging alles gut, das einzige an dem wir scheiterten, war die Zeit. Gegen das Studententeam .............. hatte der Moschdclub-Erntefrisch des FSG Marbach natürlich wenig auszurichten. Trotzdem landeten wir mit dem 12ten Platz, im guten Mittelfeld, wenn man betrachtet, dass die nächst älteren Teilnehmer, Schüler der Klassenstufe 12 waren. Auch wenn es dieses mal noch nicht ganz geklappt hat, werden wir es trotzdem weiter probieren die Roboterwelt an uns zu reisen. Wir werden an uns arbeiten und hoffen auf Tatkräftige Unterstützung aus dem Volk (Tüftler AG, immer Mittwochs 13Uhr im Raum612)! Fortsetzung nicht ausgeschlossen...