Das Institut für Technische Kybernetik der Uni Stuttgart schrieb einen Wettbewerb zum Bau von Robotern aus, das Roborace. Tobias Hermann, Andreas Niedermaier , Moritz Böhland und Elisa Singer, vier Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach nahmen die Herausforderung an. In der Tüftler-AG, einer Arbeitsgemeinschaft für technisch interessierte Schüler, bauten sie ein Fahrzeug aus einem Lego-Bausatz mit Elektromotor und Minicomputer. Es musste folgende knifflige Aufgabe erfüllen: Der Roboter war so zu konstruieren und programmieren, dass er selbstständig (d.h. ohne Fernbedienung!) in gleich bleibendem Abstand zu einer Wand fahren konnte, dabei aber nicht in den seitlichen Abgrund fiel. Das Ziel war es, den Rundkurs, dessen Verlauf nicht bekannt war, möglichst schnell zu bewältigen. Das Team der Tüftler-AG vom FSG hatte nicht lange Zeit, es arbeitete an der Aufgabenstellung drei ganze Tage von früh morgens bis spät abends, selbst in den Ferien. Herr Merkle und Herr Trittler, die Lehrer der Tüftler-AG unterstützten die Jugendlichen kräftig und motivierten sie nach Fehlversuchen. So wollte ihr Roboter zuerst nicht an der Wand entlangfahren oder er stürzte ab. Doch gemeinsam lösten sie die Probleme und der Roboter funktionierte in etwa so, wie er sollte. Beim Wettbewerb in Stuttgart Vaihingen waren alle ganz aufgeregt. Und als dann die ersten Roboter der Mitstreiter die Rennstrecke nicht bewältigen konnten, weil sie abstürzten oder nur rückwärts fuhren, war man gespannt. Doch der Roboter des Marbacher-Schülerteams umrundete den vorgegeben Kurs und fuhr mit 27:843 Sekunden auf Platz 13. Diese Leistung ist sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass an diesem Wettbewerb auch Studenten zugelassen waren und die Schüler des FSG erst in der 10. und 11. Klasse sind. Dass sie am Wettbewerb im nächsten Jahr wieder mittüfteln ist klar, jedoch hoffen sie, dass die AG bis dahin einen geeigneten Tüftler-Raum hat.
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